Monate: Juni 2017

Je t’aime Paris – Paris Travel Guide

Paris ist eine der schönsten Städte, die ich bisher besuchen durfte. Leon und ich waren im Frühjar ein paar Tage dort und wollten gezielt ein paar weniger touristische Ecken der Stadt erkunden und ein Stückchen tiefer in das Pariser Flair eintauchen. Neben vielen Fotos entstanden dabei vor allem eine Menge Eindrücke, wie es sich in Paris so leben lässt. Ich möchte bewusst nicht über die Hauptattraktionen von Paris schreiben, die jeder mit wenigen Klicks im Internet finden kann, sondern über die Impressionen, über die man stolpern muss, um sie zu finden. (Der Eiffelturm und die Pariser Innenstadt vom Montparnasse Tower aus.) Übernachten & Essen Leon und ich haben uns über airbnb eine hübsche Zwei-Zimmer-Wohnung mittem im Herzen von Paris ausgesucht. Ich kann jedem empfehlen nicht im Hotel zu übernachten, sondern sich für ein paar Tage eine echte, authentische Pariser Wohnung zu buchen. Man findet hier in allen Preislagen etwas, wir hatten sehr viel Glück mit der Lage und dem Zustand der Wohnung. Auf der anderen Straßenseite der Wohnung gab es eine kleine Bäckerei namens La …

when the roots are deep, there’s no reason to fear the wind

Smultronställe – das ist die schwedische Bezeichnung für einen Lieblingsort, ein idyllisches Plätzchen, das man nur für sich hat. Ein Ort, an dem man über alles in Ruhe nachdenken kann, der einen glücklich macht und Rückzugsmöglichkeiten bietet.Ich finde – auch jede gute Beziehung braucht so einen Ort. Klar kann man auch zuhause zusammen die Seele baumeln lassen, aber ich persönlich kann in der Natur besser meine Energien auftanken und brauche ab und zu auch einen Tapetenwechsel. Schon vor längerer Zeit zeigte mir Leon die Tongrube in einem der umliegenden Dörfer. Hier darf Natur noch Natur sein und mir als Dorfkind gibt das unheimlich viel, einen Ort zu haben an dem die Zeit scheinbar stehen bleibt und der Trubel der Stadt so fern wirkt. Ich kann dann stundenlang in die Prärie starren, ohne mich zu langweilen, ich denke dann viel nach oder auch mal an gar nichts und beobachte die kleinen Veränderungen um mich herum. Wie die langen Schilfrohrhalme im Wind tanzen, Ameisen geschäftig um die Picknickdecke herumlaufen und die Sonne langsam hinter den Hügeln verschwindet. …

I was a daisy fresh girl now look what you’ve done to me

Model: Marie-Sophie Styling: Jaclyn Bethany MUA: Steffi Bauer Dressed by Audrey Grace Boutique New York Featured by Ballad Of Magazine Marie, Steffi und ich – das war das Dreamteam für die größeren Shootingprojekte. In einer Kollaboration mit Stylistin und Boutique-Chefin Jaclyn Bethany aus New York stellte ich ein Shooting auf die Beine, dass ein wenig derber, cooler als meine bisherigen Arbeiten wirken sollte. Ich bekam vier coole Outfits von Jaclyn geschickt und kombinierte sie gemeinsam mit Steffi mit eigenen Accessoires. Das Shooting selbst lief absolut entspannt ab und ich war sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die auch im Ballad Of Magazine gefeatured wurden. Die Planung hingegen war katastrophal. Die Kleider kamen zu spät an, hingen im Zoll fest und die Modelagenturen sagten mir permanent ab bis ich mir Marie als Model schnappte und die Sache selbst in die Hand nahm. Von anderen abhängig zu sein nimmt einem manchmal den Spaß an der Fotografie. Ich glaube da spreche ich für viele Fotografen – zumindest aus der Modebranche. Aber wenn das Shooting zustandekommt, dann sind es die …

I desire the things which will destroy me in the end

  Model: Linda-Marie Linda ist eigentlich Schauspielerin. Aufmerksam wurde ich über eine Modelkartei auf sie und da jemand der gut schauspielern kann vermutlich auch überzeugend eine Geschichte in unbewegten Bildern zum Ausdruck bringen kann, wollte ich unbedingt mit ihr zusammenarbeiten. Unser Shootingthema orientierte sich an Tschaikowski’s Schwanensee. Linda sollte das Bild mit Melancholie und Nachdenklichkeit füllen, ein Kontrastprogramm zu meinen sonst sehr leichtfüßigen heiteren Shootings. Doch sie machte das so gut, dass ich fast alle Bilder von dem Tag verwenden konnte und die Qual der Wahl hatte, welche am schönsten sind. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich technisch gesehen noch grün hinter den Ohren war und meine Kamera und Bildbearbeitung noch nicht in ihrer Qualität ausreizen konnte, aber jeder muss sich erst entwickeln und bekanntlich wächst man ja an seinen Aufgaben.