Life, Photography
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when the roots are deep, there’s no reason to fear the wind





Smultronställe – das ist die schwedische Bezeichnung für einen Lieblingsort, ein idyllisches Plätzchen, das man nur für sich hat. Ein Ort, an dem man über alles in Ruhe nachdenken kann, der einen glücklich macht und Rückzugsmöglichkeiten bietet.Ich finde – auch jede gute Beziehung braucht so einen Ort. Klar kann man auch zuhause zusammen die Seele baumeln lassen, aber ich persönlich kann in der Natur besser meine Energien auftanken und brauche ab und zu auch einen Tapetenwechsel.

Schon vor längerer Zeit zeigte mir Leon die Tongrube in einem der umliegenden Dörfer. Hier darf Natur noch Natur sein und mir als Dorfkind gibt das unheimlich viel, einen Ort zu haben an dem die Zeit scheinbar stehen bleibt und der Trubel der Stadt so fern wirkt. Ich kann dann stundenlang in die Prärie starren, ohne mich zu langweilen, ich denke dann viel nach oder auch mal an gar nichts und beobachte die kleinen Veränderungen um mich herum. Wie die langen Schilfrohrhalme im Wind tanzen, Ameisen geschäftig um die Picknickdecke herumlaufen und die Sonne langsam hinter den Hügeln verschwindet.

Wenn wir also gemeinsam abschalten wollen und das Wetter es zulässt, fahren wir am liebsten an diesen wunderschönen Ort. Dann liegen wir in der Sonne, machen Fotos, lesen ein Buch, reden oder erkunden die Gegend. Das letzte Mal haben wir uns Klamotten aus dem H&M geschnappt, sind mit dem Roller zur Tongrube gedüst und haben stundenlang Bilder gemacht. Irgendwann wurde es dann zu dunkel und kalt, aber solche Tage wirken wie Wellness auf mich. Danach kann ich gut und tief schlafen.

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