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Je t’aime Paris – Paris Travel Guide

Paris ist eine der schönsten Städte, die ich bisher besuchen durfte. Leon und ich waren im Frühjar ein paar Tage dort und wollten gezielt ein paar weniger touristische Ecken der Stadt erkunden und ein Stückchen tiefer in das Pariser Flair eintauchen. Neben vielen Fotos entstanden dabei vor allem eine Menge Eindrücke, wie es sich in Paris so leben lässt. Ich möchte bewusst nicht über die Hauptattraktionen von Paris schreiben, die jeder mit wenigen Klicks im Internet finden kann, sondern über die Impressionen, über die man stolpern muss, um sie zu finden. (Der Eiffelturm und die Pariser Innenstadt vom Montparnasse Tower aus.)

Übernachten & Essen

Leon und ich haben uns über airbnb eine hübsche Zwei-Zimmer-Wohnung mittem im Herzen von Paris ausgesucht. Ich kann jedem empfehlen nicht im Hotel zu übernachten, sondern sich für ein paar Tage eine echte, authentische Pariser Wohnung zu buchen. Man findet hier in allen Preislagen etwas, wir hatten sehr viel Glück mit der Lage und dem Zustand der Wohnung. Auf der anderen Straßenseite der Wohnung gab es eine kleine Bäckerei namens La Fille du Boulanger. Ich glaube wir holten uns dort fast ausnahmslos jeden Morgen frische Croissants, Baguette und ab und an gefüllte Macarons und Törtchen. Französisches Frühstück ist wohl mit Abstand das, was ich am meisten vermisse seitdem. Allgemein war ich überrascht wie viele interessante Cafés und Bäckereien es in Paris gibt und wie preiswert doch auch viele sind entgegen der üblichen Erwartungen. Wir probierten uns viel durch, stoppten mal hie mal da um etwas zu kosten und kauften gerne nachmittags in der Markthalle für das Abendessen ein. Besonders angetan war ich von dem kleinen, fröhlichen Café Le Peloton. Bester Kakao umgeben von hippen Kunstwerken mit Fahrrädern drauf. In der einen Ecke quasselte eine Französin geschäftig mit New Yorker Business über Skype, an der Bar chillten ein paar jüngere und ältere Stammgäste.




Die Menschen

Paris ist bunt und expressionistisch. Hier muss man schon eine besonders außergewöhnliche Persönlichkeit entfalten um nicht in der Masse unterzugehen. Aber genau das mag ich an Paris, hier beobachte ich gerne Leute, weil sie alle so eigen und speziell sind. Mit Pariser Luft geschliffen und doch so unterschiedliche Charaktere. Gefundenes Futter für Street Photographen.

Unterwegs

Die Metro ist in Paris natürlich ein beliebtes Fortbewegungsmittel, aber gerade zu Stoßzeiten auch unglaublich voll und stickig. Wir entschlossen uns daher mit dem Fahrrad weitgehend die Stadt zu erkunden. Dazu miete man sich eins der öffentlichen Fahrräder, die wirklich an jeder Ecke in Paris zu finden sind. Damit darf man dann ungefähr eine halbe Stunde fahren und muss das Fahrrad dann an einer anderen Station wieder abgeben (und ggf. ein neues mitnehmen). Das Angebot kostet etwas über einen Euro pro Tag und hat so einwandfrei für uns funktioniert (abgesehen von den rücksichtslosen Pariser Autofahrern), dass ich es wirklich weiterempfehlen möchte. Man kann dadurch so viel sehen, ist günstig und sportlich unterwegs und ich finde, dass man auch zügiger vorankommt als mit den anderen Verkehrsmitteln. Wir konnten so recht zügig die beliebten Sightseeing-Plätze wie z.B. das Riesenrad abfahren und hatten noch genügend Zeit für die etwas versteckteren Plätze 😉

Grafitti und verlassene Bahngleise

Zwei Begriffe, die man sich vor der Paris-Reise auf einen Zettel schreiben sollte, sind Promenade Plantée und La Petite Ceinture. Spazieren durch wunderschön bepflanzte Wege mitten in Paris oder die verlassenen Bahngleise und Grafitti im 15. Arrondisement der Stadt erkunden. Beides definitiv ein Erlebnis wert, da man hier ein wenig Verschnaufspause vom Touri-Trubel bekommt. Man kann dort schöne Fotos machen, was snacken, gedankenverloren herumwandern und Einheimische beobachten. Erstmal muss man aber den Eingang finden – und dann wird man belohnt.



Paris hat wirklich mein Herz erobert, diesmal nicht nur meine Reiseneugier geweckt, sondern mir auch einen Eindruck vom Leben in Paris vermittelt. Fünf Tage lang konnten wir dieses Pariser Ambiente und das Gefühl dazuzugehören genießen, dann ging es zurück nach Hause – mit eingeschlagener Autoscheibe. Man kann eben nicht nur von den künstlerischen Möglichkeiten der Stadt träumen ohne die Ecken und Kanten einer Großstadt zu sehen. Trotzdem freue ich mich auf die nächste Paris-Reise, aber dann ohne Auto, definitiv.

Geschrieben: Caro

Fotografiert von: Caro & Leon

7 Kommentare

  1. Paris ist einfach die schönste Stadt und nicht grundlos die Stadt der Liebe,
    man muss sich einfach in diesen Anblick verlieben 😀
    war schon viel zu lange nicht mehr dort.
    Danke für die tollen Eindrücke und vor allem die Tipps!

    alles Liebe deine Amely Rose

  2. Liebe Caro,
    Paris ist einer der aufregendsten Städte der Welt. Ich liebe Paris und versuche einmal in Jahr einen Trip nach Paris zu unternehmen.
    Vielen Dank für die vielen schönen Bilder und geschilderten Eindrücke.
    Hab einen schönen Tag.

    Liebe Grüße, Esther

    https://lifestyle-tale.com

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