Rhabarberkuchen gesund und kalorienarm – Backen in der Diät

Rhabarberkuchen gesund kalorienarm

Ihr Lieben,
Rhabarberkuchen gehört zu meinen Lieblingskuchen und ist im Frühjahr für mich nicht wegzudenken. Dass sich die Diät gerade aber als Stolperstein meiner Kuchenliebe entpuppt, musste ich mein Lieblingsrezept etwas umdenken und mir einen kalorienarmen, gesunden Rhabarberkuchen überlegen, der lange sättigt und gute Nährstoffe bietet.

Rhabarberkuchen gesund Rhabarberkuchen, gesund

Dafür fange ich beim Teig an. Weizenmehl versuche ich in der Diät auf ein Minimum zurückzuschrauben. Daher greife ich in der Diät zu Alternativen wie Hafermehl, Kokosmehl, Nuss- und Hülsenfruchtmehle und Proteinpulver. Bei Fett verzichte ich so gut es geht auf Butter, Margerine und Öle und versuche stattdessen lieber hochwertiges Kokosöl, Nüsse und Nusspulver sowie Kokosflocken in meine Ernährung zu integrieren. Zucker muss kalorienfreien Alternativen weichen: Erythrit (kalorienfreie Form von Xylith), Süßstoff und Flavour Drops. Da ich die Kritiker von Süßstoffen und Flav Drops schon riechen kann, möchte ich mich kurz dazu äußern, warum ich in der Diät darauf zurückgreife.

* Süßstoffe sind in der Tat durch zahlreiche Studien ziemlich in Verruf gekommen. Ich spreche nun vor allem von Aspartam und Co. (nicht von Stevia oder Xylith, die meiner Meinung nach in eine andere Kategorie gehören) und möchte auch kurz vorwegnehmen, dass ich Süßstoffe auch außerhalb der Diät so gut es geht vermeide. Auch wenn die Studienlage noch nicht klar ist, versuche ich mich weitgehend auf natürliche Süße (z.B. Honig, Obst) in meiner Ernährung zu konzentrieren und allgemein weniger Süßes zu essen, da ich bei künstlichen Stoffen (seien sie noch so gut in ihrer Unschädlichkeit belegt) einfach eine natürliche Skepsis habe.In der Diät hingegen ist es mir vor allem wichtig eine kurze Diätphase zu gewährleisten und bevor ich aus Lust auf Süßes auf irgendetwas zurückgreife, was meinem Fortschritt schadet, nutze ich für diese kurze Phase (8-12 Wochen!) kalorienfreie Süßungs- und Geschmacksmittel. Ich habe keine schlechten Erfahrungen damit. Ich würde zwar durchaus einen appetitanregenden Effekt (Stichwort Heißhunger) beim Konsum von Süßstoffen unterschreiben, aber solange man der Versuchung nicht nachgibt, kann ich keinen negativen Effekt feststellen. Hier auch ein gutes Video zu dem Thema.

Rhabarberkuchen, gesund

Hier nun das Rezept 🙂

Rhabarber-Pudding-Tarte

Zutaten

1.
170g Hafermehl (Haferflocken im Mixer mahlen)
75g gemahlene Haselnüsse
1 Scoop Whey oder ein veganes Proteinpulver
1 TL Zimt

2.
1 Handvoll Himbeeren (optional)
Erythrit (nach Geschmack)
Vanille Flav Drops (nach Geschmack)
1 Ei
30g Kokosöl
100ml Mandelmilch

3.
1 Packung Backfeste Puddingcreme (Vanille)
4-5 Stengel Rhabarber geschält, geschnitten und in 1 EL Erythrit kurz einlegen (entscheidend für Süße!)

Rhabarberkuchen gesund

Anleitung

Ich bereite den Teig im Standmixer zu. Heizt den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vor. Vermengt zuerst die trockenen Zutaten (1.) und mixt das Mehl fein. Stellt das Mehlgemisch beiseite in einer großen Schüssel und vermengt nun die flüssigen Zutaten (2.) im Mixer. Erythrit und Flav Drops bitte abschmecken, je nachdem wie süß ihr es mögt und wie gut ihr Erythrit auch verträgt. Nun die flüssige Menge zu dem Mehlgemisch in die Schüssel geben und zu einem festen, feuchten Teig verkneten. Fettet eine runde Springform mit Kokosöl ein und verteilt den Teig anschließend in der Form. Die Ränder gut nach oben und fest drücken. Keine Löcher im Teig lassen, der Teig sollte etwa 1-2cm dick sein, am Rand auch dünner. Nun gebt ihr den Teig schon einmal zum Vorbacken in den Backofen für etwa 10-15 Minuten. In der Zeit bereite ich den Rhabarber vor und mische die backfeste Puddingcreme nach Anleitung an (es geht auch normales Puddingpulver, aber haltet euch an die Anleitung auf der Packung!). Nach 10-15 Minuten nehme ich den Kuchenboden aus dem Backofen, lasse ihn kurz abkühlen und verteile dann die Puddingcreme gleichmäßig. Ich habe auch die Creme kurz fest werden lassen bevor ich den Rhabarber darauf garniere, damit dieser nicht in der flüssigen Masse einsinkt. Den Rhabarber könnt ihr nach Lust und Laune auf dem Kuchen verteilen, ich habe Sterne geformt bis mir die Lust ausging, aber eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Habt ihr den Kuchen garniert, muss er nochmal zwischen 20-30 Minuten in den Ofen. bei 175 Grad habe ich 30 Minuten gewartet bis der Kuchen fertig aussah. Raus nehmen, abkühlen lassen und genießen! Ein Stück hat etwa 250 kcal je nachdem welche Zutaten ihr verwendet, aber der niedrige Zuckeranteil, die komplexen Kohlenhydrate aus den Haferflocken und die guten Fette aus den Haselnüssen machen euch lange satt und geben dem Kuchen einen einzigartigen Geschmack: eine Mischung aus trockenem Nusskuchen mit Rhabarber und saftiger Puddingcreme. So lecker und so leicht!

Eure Caro

5 Kommentare

  1. 3. Mai 2018 / 19:38

    Uii, der Rhabarberkuchen sieht sehr lecker aus! Mich kann man sehr leicht für Rhabarber begeistern 😀 Das ist auf jeden Fall ein Rezept für mich 🙂

    Liebe Grüße, Magda

    • carma
      Autor
      4. Mai 2018 / 12:06

      Danke für deinen lieben Kommentar 🙂 ich bin dem Rhabarber auch verfallen!

      Liebe Grüße,
      Caro

  2. 5. Mai 2018 / 14:15

    Ein tolles Rezept und super ansprechende Bilder. 🙂 Ich kann dich beim Thema Süßstoff nur unterstützen! Soweit ich weiß, gab es eigentlich nur eine Studie, die Krebserregung bei Ratten nachgewiesen hat, das allerdings bei einer so enormen Menge an Süßstoff, die viel zu hoch als dass sie umgerechnet ein Mensch jemals zu sich nehmen würde. Alle anderen Studien konnten soweit ich weiß nichts handfestes liefern. Habe mich damit auseinandergesetzt, da ich auch oft auf Süßstoff zurückgreife. Und Heißhunger bekomme ich davon übringens auch nicht… Also nicht alles auf den Süßstoff schieben, Heißhungen haben wir doch alle hin und wieder mal auch ohne Süßstoff oder?! 😉 Und wer trotzdem glaubt, dass Süßstoff schädlich ist, der sollte sich dringend mal einen Bericht darüber durchlesen, was Zucker im Körper verursacht.
    Liebe Grüße,
    Cindy ❤ http://www.fraeulein-cinderella.de

    • carma
      Autor
      5. Mai 2018 / 16:03

      Vielen Dank liebe Cindy!
      Ja genau mir ist auch keine Studie bekannt, die wirklich etwas handfestes gezeigt hat. Freut mich, dass du mich da nochmal drin bestätigst. Ich war früher auch immer sehr Anti-Süßstoff, weil man es einfach so gehört hat, aber wirklich hinterfragt, habe ich die ganze Sache erst als ich durch die Diät mich näher mit kalorienfreien Süßungsmitteln auseinandersetzen musse.
      Liebe Grüße,
      Caro

  3. Fiona
    27. Juni 2018 / 11:12

    Toller Beitrag! Ich denke ähnlich wie du über das Thema Süßstoff, versuche aber gerade auf Zucker und Co zu verzichten und verwende deswegen meistens für das Backen Apfelmus, das würde sich in deinem Rezept sicher auch gut machen. Zur Zeit verwende ich das Whey-Protein von https://www.vitaminexpress.org/de/, welches auch zuckerfrei ist. 🙂
    Alles Liebe,
    Fiona

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