Smartgym Eröffnung & Tricks für mehr Spaß im eigenen Gym!

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Ihr Lieben,
am Wochenende war ich spontan mit meinem Freund in Heilbronn zur Eröffnung des SmartGyms. Das Fitnessstudio gehört Benny vom YT-Kanal Smartgains, den ich euch wirklich ans Herz legen kann, solltet ihr euch für guten Fitnesscontent im WWW interessieren. Mein Eindruck vom Gym und ein paar Tipps und Tricks für mehr Spaß im eigenen Gym und ein effektives Training gebe ich euch heute, denn smart trainieren kann jeder egal in welchem Fitnessstudio.

Mein erster Eindruck vom SmartGym?

Zugegeben es war super voll als wir ankamen. Da lässt sich leicht der Überblick verlieren, aber schon auf den ersten Blick wurde deutlich, dass Benny das Gym nach seinen eigenen Vorstellungen konzipiert hat. So viele Recks habe ich noch nie in einem Gym gesehen! Da ich die Situation kenne, in denen Leute Schlange vor den Recks stehen, war ich sofort in den Aufbau verliebt.
Das Studio besticht dadurch, dass es clean und minimalistisch (nicht vollgestopft) wirkt, aber wirklich alles vorhanden ist, was das ambitionierte Sportlerherz begehrt. Kraftsportler kommen hier wirklich auf ihre Kosten, die Ausrüstung ist super hochwertig (Eleiko und Gym80), sogar eine Rollrasenfläche erstreckt sich über die Halle und eifrige Cardio-Bunnys werden bewusst zurückgehalten, denn es gibt nur eine Handvoll Cardiogeräte. Dies ist kein Gym für Rentner oder Ausdauersportler, es gibt wenige Maschinen, nur ein paar Laufbänder, aber soooo viele coole Geräte für intelligentes Krafttraining (daher macht der Name SMARTGym auch wirklich Sinn!). Besonders mochte ich, dass auch Frauen auf ihre Kosten kommen: es gibt zwei Glute-Builder Maschinen, das heißt nie wieder selbst Hip Thrusts aufbauen zu müssen (welch Luxus)!

Liebe zum Detail…

Im Design der ganzen Halle steckt so viel Liebe zum Detail. Man merkt, dass hier wirklich leidenschaftliche Kraftsportler hinter dem Konzept stehen und sich was dabei gedacht haben. Dabei geht es nicht nur um finanziellen Profit, sondern um effektives Training und ich bin mir sicher, dass all diejenigen, die dort trainieren dürfen, wirklich davon technisch profitieren können. Für mich ist Heilbronn leider ein wenig zu weit weg, vielleicht trainiere ich in dem Gym ja aber doch nochmal irgendwann, wer weiß…

Übrigens habe ich vom Gym selbst keine Fotos gemacht, denn ihr könnt in diesem Video von Benny das Studio in seiner ganzen Pracht betrachten.
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Ps: Benny und Sally sind beide super liebe, ambitionierte Menschen. Schaut doch mal bei ihnen auf Youtube oder Instagram vorbei 🙂

Mehr Freude am Training im eigenen Gym

Jetzt habe ich so viel über ein Studio geschwärmt, mir ist aber natürlich bewusst, dass nur für einen Bruchteil meiner Leser ein Gym in Heilbronn in Frage kommt. Vielleicht haben wir Glück und es gibt bald mehrere SmartGyms in ganz Deutschland. Bis dahin habe ich aber ein paar Tipps für euch, wie ihr das Training in eurem eigenen Gym angenehmer gestalten könnt und wieder mehr Freude am Training habt:

1. Stoßzeiten vermeiden! Vielleicht der offensichtlichste aller Tipps, aber auch meiner Meinung nach der Wichtigste. Ich selbst gehe am liebsten früh morgens oder sehr spät abends ins Gym. Zu dieser Zeit ist wenig los, meist nur Rentner an Maschinen unterwegs und alle Recks sind frei. Da kann man in Ruhe trainieren und am Wochenende habe ich die Erfahrung gemacht ist abends ab 20 Uhr wirklich nicht mehr viel Stau an den Geräten zu erwarten. Oft gibt es auf Google auch Angaben dazu wie voll euer Gym momentan etwa ist. Manchmal ist auch die Zeit zwischen 13-15 Uhr super. Zur Mittagspause und Nachmittags/am frühen Abend halte ich mich aber fern vom Training, da ist es zu voll und man kann sich nicht konzentrieren.

2. Bringt mit, was ihr selbst habt. Manchmal muss man ewig warten, bis ein Seil frei ist oder eine Isomatte. Aber warum nicht einfach selbst mitbringen und sich dann einen freien Platz suchen? Natürlich macht es keinen Sinn sich eigene Hanteln oder Gewichtsstangen zu kaufen, aber die ein oder andere Sache hat man eh zuhause und so spart man doch etwas Zeit, wenn man zu einer überfüllten Uhrzeit trainieren geht.

Verhaltensregeln im Studio?

3. Räumt Gewichte immer ab und belegt keine Geräte. Jeder kennt sie, die Leute, die 100 Kilo auf der Langhantel liegen lassen oder ihr Handtuch schon drei Übungen vorher auf ein Gerät legen, um es zu besetzen. Seid bitte nicht einer davon, das nervt unglaublich! Am besten hält man sich selbst dran und räumt immer alles brav ab, wenn das jeder tut, hat man am Ende weniger Arbeit anderen hinterherzuräumen und kann länger trainieren.

4. Wechselt euch ab oder habt einen Trainingspartner. Manchmal müsste man gar nicht auf Geräte warten, will aber nicht fragen, ob man mitmachen kann. Gerade als Frau fühle ich mich da oft gehemmt. Mittlerweile trainiere ich meistens mit meinem Freund, dann teilen wir uns ein Gerät und nutzen dadurch das Gym effizienter. Wenn ihr aber alleine trainiert und seht, dass jemand lange warten muss, fragt freundlich nach, ob er in euren Satzpausen ans Gerät möchte. Manchmal kann man auch einfach sagen “Hey ich hab nur noch einen Satz”. Dann wartet die Person halt noch ein paar Minuten, geht aber nicht gleich wieder weg, weil sie denkt, dass alle Geräte besetzt sind.

5. Musik hören für mehr Konzentration! Wenn es wirklich voll ist, dann brauche ich meine eigene Musik. Damit kann ich dann die Crowd um mich herum ausblenden und mich wieder voll und ganz aufs Training konzentrieren. Deshalb immer notfalls Kopfhörer und gute Musik dabei haben.

Smart trainieren.

6. Trainiert antizyklisch. Soll heißen: Am Anfang der Woche trainieren immer alle Brust und Oberkörper. Da sind die Bänke besetzt, aber niemand ist an den Recks zum Kniebeugen. Am Ende der Woche (meist Freitags) hingegen muss ich teilweise schon morgens nach einem freien Reck suchen, weil gefühlt jeder Beintag hat. Seid smart und macht es einfach umgekehrt. Am Anfang der Woche Beine trainieren und dann Freitags Oberkörper. Diese Taktik nutze ich jetzt schon seit Monaten und fahre ziemlich gut damit.

7. Trainingspartner können motivieren aber auch ablenken. Ich kann eigentlich nur mit meinem Freund trainieren. Die Grundübungen machen wir zusammen, schauen unsere Technik gegenseitig an und helfen uns an unsere Grenzen zu gehen. Isolationsübungen hat dann jeder seine eigenen und man kann dann nochmal richtig konzentriert an der Muscle-Mind-Connection arbeiten – alleine. Ich sehe aber oft auch Mädels, die zusammen trainieren und sich aber eigentlich nur gegenseitig behindern. Da wird gequatscht und gelästert und Foto hier, Foto da, dann mal wieder einen Satz gemacht mit null Fokus. Das bringt doch nichts! Sucht euch also einen Trainingspartner, der euch unterstützt und nicht unnötig ablenkt. Ansonsten versucht zwar zusammen ins Gym zu fahren, aber dort dann euer eigenes Ding zu machen.

8. Überlegt euch Ersatzübungen. Manchmal hat man wirklich Ausnahmesituationen, dass ein Gerät gefühlt permanent belegt ist. Deshalb solltet ihr für die meisten Übungen eine Alternativübung wissen. Eine Übung, die praktisch die selben Muskeln trainiert oder ein Gerät, dass auf die selbe Weise funktioniert. Zum Beispiel kann ich Hip Thrusts mit der Langhantel am Reck mit einer Bank machen. Ich kann aber auch an die Multipresse notfalls ausweichen oder an eine Beinstrecker/Beinbeuger-Maschine. Manchmal nehme ich mir auch einen Stepper, wenn es keine Bank gibt und sollten alle Stricke reißen, nehme ich mir eine Langhantel und mache Hip Thrusts vom Boden aus(Glute Bridge) in irgendeiner freien Ecke. Seid kreativ und sucht euch Alternativen. Dann ist es nicht so schlimm, wenn ihr mal nicht euren gewohnten Plan durchziehen könnt.

9. Der Trainingsplan ist das A und O. Ich sehe viel zu oft Leute ohne Plan und ohne Tracking trainieren. Wer einfach nur das macht worauf er Bock hat und seinen Fortschritt nicht aufschreibt, verliert schnell das Ziel aus den Augen und damit auch die Lust am Training. Es gibt super viele Möglichkeiten sich kostenlos intelligente Trainingspläne zu besorgen. Schaut auf Youtube, auf Blogs oder in der App Loox (kann ich empfehlen!) und schreibt alles haargenau auf (mit einer App, in ein Notizbuch, mit Excel etc.). Das motiviert so sehr und ihr bringt viel mehr Struktur in euer Training. Für etwas fortgeschrittenere Sportler kann ich meinen aktuellen Aufbauplan empfehlen, der auf dem 5/3/1 Training von Jim Wendler beruht. Aber egal wie, geht nicht ohne Plan trainieren. Niemals!

10. Last but not least: Äußert Wünsche! Man muss mit den Studiobesitzern oder Trainern auch reden können. Wenn euch etwas stört oder ihr etwas vermisst, dann fragt danach. Die Nachfrage steuert meist das Angebot und ich glaube man müsste viel öfters Feedback geben, gerade in so großen Ketten wie dem McFit. Manchmal funktionieren Geräte auch wochenlang nicht richtig, wahrscheinlich weil es niemand meldet und die Trainer wohl nicht oft genug Funktionstests machen. Die Klimmzugmaschine die nicht richtig geölt ist oder klemmt. Sagt an der Theke Bescheid, das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass was passiert. Es gibt fast keine 2,5 Kilo Scheiben? Äußert den Wunsch mehr kleine Gewichtsscheiben zu haben. Manchmal werden Wünsche erfüllt.

Habt ihr Tipps und Tricks fürs Training? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Eure Caro

2 Kommentare

  1. 8. März 2018 / 19:29

    Ein sehr schöner Beitrag! Ich habe vom SmartGym letzte Woche das erste mal etwas gehört, aber leider nicht viel gesehen. Ich werde mal auf dem Video vorbei schauen 🙂
    Und zu den Tipps, da kann ich dir recht geben. Ich bin jmd. der auch nur ganz früh morgen um 7 Uhr oder um 19/20 Uhr trainieren kann, wenn es fast leer ist. Denn ich finde es immer nervig, wenn entweder Geräte besetzt sind, Räume zu voll sind oder Mädels/Jungen Pärchen (nicht so wie ihr, sondern Freundschaften) “trainieren” gehen und sich gegenseitig nur ablenken oder auch nicht wissen, was sie machen soll … Und wenn du dann deine Übungen ausführst, schauen die dich so an, als ob die noch nie in ihrem Leben solch eine Übung gesehen hätten .. Obwohl sie sie gerade selbst ausgeführt haben, aber halt unkonzentriert und demotiviert 🙂

    Ich wünsche dir noch eine erfolgreiche Woche, magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

    • carma
      8. März 2018 / 20:33

      Haha ja, ich mag es auch gar nicht wenn ich dann beobachtet werde 😀
      Dir auch eine tolle Woche!
      LG Caro

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