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Die fünf besten Supplemente für Kraftsportler

Wenn es um Nahrungsergänzungsmittel geht, bin ich die nerdige Freundin, die zu jedem Vitaminchen von A-Z was erzählen kann. Dabei nehme ich nur ausgewählte Supplemente, denn manche Kombinationen oder Dosierungen machen einfach keinen Sinn. Ich möchte euch heute aber einen kleinen Überblick über meine täglichen Begleiter in Sachen Nahrungsergänzung geben, weil ich mittlerweile sehr zufrieden bin mit meiner Auswahl und ein paar nützliche Tipps für euch habe.

Erstmal was sollte man grundsätzlich beachten bei der Wahl von Supplementen?

1. Informiert euch über eine sinnvolle Dosierung, denn manche Stoffe darf man nicht überdosieren, andere wiederum muss man hochdosiert einnehmen damit sie überhaupt in normalem Maß verwertet werden.
2. Der Preis macht die Musik! Es gibt ganz oft in Bioläden oder sonstwo überteuerte Mittelchen, die auch nicht besser wirken als andere. Aufzupassen ist auch bei Drogeriemärkten. Hier sind sie zwar oft recht günstig, aber dafür nicht immer gut dosiert. Ich persönlich kaufe meine Supplemente am liebsten in der Apotheke vor Ort oder online.
3. Kombinationen – es gibt sinnvolle Kombipräparate z.B. Vitamin D und K, aber auch genügend Unsinn auf dem Markt. Ich informiere mich vorher immer, welche Vitamine und Mineralien sich gut ergänzen, unterstützen oder behindern, um solchen Gefahren aus dem Weg zu gehen.

Für Kraftsportler wie mich ist es wichtig sich gewissenhaft mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Manchmal kann dies nicht über die Ernährung gewährleistet werden zum Beispiel in der Diät. Dann greife ich generell auf diese fünf Nahrungsergänzungsmittel zurück, denn sie unterstützen mich in meiner Leistung, Regeneration und Körperdefinition. So können diese sowohl unterstützend im Muskelaufbau als auch bei der Fettreduktion wirken. Wie ich meine Supplemente dosiere und wofür ich sie nutze, erfahrt ihr jetzt:

Meine Top 5 Supplemente für Aufbau und Diät:

1. Vitamin D3

Seit zwei Jahren nehme ich wirklich regelmäßig hochdosiert Vitamin D ein und bin so begeistert von dessen Wirkung! Ich komme damit viel besser über den Winter: keine depressive Verstimmung, kaum Erkältungen, kein Winterblues über die dunkle Jahreszeit. Vitamin D ist toll und seit einigen Jahren wird auch immer mehr die Wichtigkeit einer hohen Dosierung betont. Klar übertreiben darf man es hier auch nicht, ich empfehle den Wert regelmäßig beim Arzt überprüfen zu lassen, aber eine niedrige Dosierung bringt gar nichts – da lässt man sie lieber gleich weg. Außerdem sollte Vitamin D vorzugsweise mit Vitamin K kombiniert werden. Ich selbst nehme ungefähr 2500 I.E. pro Tag. Alles zwischen 1000 und 10.000 ist meiner Meinung nach eine vertretbare Dosierung.

2. Eisen

Nun bin ich seit mehr als neun Jahren Vegetarier – teilweise vegan, momentan sehr flexi – da hats der Eisenmangel nicht weit. Solange ich mich erinnern kann, heißt es bei der Blutuntersuchung, dass mein Eisenwert zu niedrig ist. Ich habe dann jahrelang lieblos Drogeriemittelchen in mich hineingeschluckt. Seit mein Wert aber mal wirklich tief war, bekomme ich Tabletten aus der Apotheke und diese hier kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Sie sind zwar hochdosiert, man bekommt aber kein Bauchweh und seitdem ich diese täglich einnehme, geht es mir deutlich besser: ich habe weniger Sauerstoffmangel, bin seltener müde oder erschöpft. Dies sind meine Lieblingstabletten: Ferro Sanol Duodenal.

3. Magnesium

Für viele wahrscheinlich ein erwartetes oder wenig überraschendes Supplement. Aber für mich ist Magnesium nicht nur Helfer bei Wadenkrämpfen, sondern auch mittlerweile bewährtes Allheilmittel. Habe ich Periodenschmerzen nehme ich Magnesium, bei Migräne kann Magnesium langfristig helfen und im Bereich des Kraftsports ist Magnesium verantwortlich für die Energiegewinnung in der Muskulatur. Sportlern wird eine Dosierung von 450-500mg pro Tag empfohlen, am besten verteilt eingenommen.

4. Zink

Bei Zink habe ich es ein wenig schwer mit der regelmäßigen Einnahme, weil die Effekte von Zink bei mir meist erst nach längerer Zeit sichtbar werden und mir dann manchmal die Motivation fehlt. Zink möchte ich trotzdem nicht missen, da es mir bei den Dingen weiterhilft, die die anderen Supplemente nicht schaffen. Zum Beispiel neigt meine Haut zu Unreinheiten, gerade wenn ich viel trainiere, schwitze und die ganzen Trainingsgeräte im Fitnessstudio anfasse. Zink hilft mir total bei schlechter Haut! Viele Aknepatienten schwören auf eine relativ hohe Dosierung von Zink, ich traue mich das ehrlich gesagt nicht, denn bei Zink sollte man etwas vorsichtig sein. Nehme ich Zink über einen längeren Zeitraum ein, habe ich auch das Gefühl, dass meine Nägel und Haare kräftiger werden, meine Regeneration sich verbessert und ich seltener krank bin(Immunsystembooster!).
Ich selbst kaufe mein Zink entweder von Unizink oder Myprotein. 10mg halte ich für eine gute Dosierung, 30mg würde ich persönlich nicht überschreiten.

5. Selen

Selen ist vielen ein Begriff, die mit Schilddrüsenproblemen zu kämpfen haben. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion wird geraten Selen zu supplementieren. Selen ist auch über gewisse Wege ein Abnehmhelfer, da eben die Schilddrüsenfunktion unterstützt wird auch in der Diät. Selen erfreut sich leider bei mir keiner Regelmäßigkeit – es gibt Phasen, da nehme ich es täglich und dann vergesse ich wieder, wie gut es mir eigentlich tut. Was ich empfehlen kann: Paranüsse. Schon 2-3 Paranüsse am Tag decken euren Selenbedarf und ihr müsst nicht noch mehr Tabletten schlucken. Ansonsten kann ich die Tabletten von Cefasel empfehlen. Mir wurde geraten mit 100 µg zu starten und dann nach Bedarf langsam zu steigern.

Ich hoffe euch hat der Einblick in meine Supplementesammlung geholfen, bei Fragen oder Tipps hinterlasst gerne einen Kommentar. Dieser Beitrag entstand außerdem in freundlicher Zusammenarbeit mit der Shop Apotheke.

Eure Caro

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